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Dr. med. Dr. med. dent. Nils Weyer
Implantologen
in Esslingen auf jameda
Dr. med. dent. Eva-Maria Weyer
Implantologen
in Esslingen auf jameda

Knochenaufbau

Knochenverlust kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Gehen Zähne verloren, baut sich in vielen Fällen in der betroffenen Region der Kieferknochen wegen der fehlenden Belastung in Höhe und Breite ab. Grundlegende Voraussetzungen für die Implantation sind ein ausreichendes Knochenangebot und die Fähigkeit des Körpers zu normaler Wundheilung. Bei sehr weit fortgeschrittenem Abbau des Kieferknochens ist das Einsetzen eines Implantates ohne Knochen aufbauende Maßnahmen nicht mehr möglich. Für eine ansprechende Ästhetik ist das Knochenangebot von entscheidender Bedeutung.


Sollte die Qualität und das Knochenvolumen nicht genügen, haben wir die Möglichkeit, Knochen mit verschiedenen Materialien und Techniken wieder aufzubauen. Kleinere Defizite können mit Knochenersatzmaterialien ausgeglichen werden. Diese sollen die Anlage von neuem Gewebe fördern.


Bei größeren Defekten ist Eigenknochen die beste Wahl, um neues Volumen zu schaffen. Dieses körpereigene Gewebe wird in der Regel aus dem Bereich des Kiefers oder des Beckens entnommen und bildet nach der Einheilung ein stabiles Fundament für die Implantate. Vor Aufbau des Kieferknochens wird eine genaue Analyse des vorhandenen Knochens mit einer dreidimensionalen Röntgenuntersuchung durchgeführt. So kann exakt geplant werden, an welcher Stelle Knochen aufgebaut und wieviel Knochen hierfür an anderer Stelle entnommen werden muss. Eine überflüssige Knochenentnahme wird vermieden. Bei kleineren Defekten des Kieferknochens kann der Ersatz auch mit bovinem Knochen erfolgen. Hierfür ist keine zusätzliche Entnahme von eigenem Knochen notwendig.


Bei einem zu schmalen Kieferkamm bieten die beiden Verfahren Bone-Spreading (Knochen aufspreizen) und Bone-Splitting (Knochen teilen) schonende Alternativen zu klassischen Knochenaufbaumaßnahmen. Bei diesen Techniken wird ein zu schmaler Kieferkamm (Alveolarfortsatz) exakt verbreitert und gespreizt, um ein besseres Implantatlager zu schaffen.


Bone Spreading: Beim Bone Spreading dehnen wir langsam den Knochen mit speziellen Instrumenten, bis die für das Implantat ausreichende Kieferbreite erreicht ist.


Bone Splitting: Beim Bone Splitting wird der Kiefer längs gespalten, um ihn definiert verbreitern zu können. Den entstandenen Hohlraum füllen wir mit Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen.Beide Verfahren ermöglichen es, Implantate auch nach Knochenabbau /Knochenresorption gegebenenfalls ohne Knochenentnahmen mit guten Erfolgsaussichten setzen zu können. In ausgesuchten Fällen können Implantate sofort inseriert werden.

Für einen festen Halt des Implantats ist das Knochenangebot von entscheidender Bedeutung

Für einen festen Halt des Implantats ist das Knochenangebot von entscheidender Bedeutung

Sinuslift

Eine Sonderform des Knochenaufbaus ist die Anhebung des Kieferhöhlenbodens, der so genannte Sinuslift (Sinusbodenaugmentation, Augmentation oder Elevation des Kieferhöhlenbodens). Bei zu geringem Knochenangebot im Oberkiefer kann die Kieferhöhle durch Einlagerung von Knochen bzw. Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) angehoben werden. Sinuslift ist bei geringem Knochenangebot im Oberkieferseitenzahngebiet oft die einzige Möglichkeit, ausreichendes Knochenangebot für eine Implantatbehandlung und festsitzenden Zahnersatz zu schaffen. Bei einer geplanten Sinusbodenelevation liefert die 3-D-Diagnostik schon vor dem Eingriff detaillierte Informationen über die genauen anatomischen Verhältnisse und in welchem Ausmaß Knochen aufgebaut werden. Man unterscheidet zwischen innerem und äußerem Sinuslift. Der äußere Sinuslift erfolgt unter Vollnarkose. Die Kieferhöhle wird über die Mundhöhle im Bereich der Wange operativ eröffnet, um Knochen unter Sicht einbringen zu können. Beim inneren Sinuslift wird der Implantatkanal (das Bohrloch für das Implantat) zur Platzierung des Knochenmaterials genutzt. Dieser Kanal wird vorsichtig unter Schonung der Kieferhöhlenschleimhaut (die Kieferhöhle selbst bleibt ungeöffnet) durchstoßen. Das Knochenmaterial wird dann durch diesen Kanal platziert. Das zusätzliche Knochenangebot ermöglicht, sofort längere Implantate zu setzen und nach der Einheilung mit diesen eine höhere Stabilität zu erzielen.

Mit einem Sinuslift kann ein ausreichendes Knochenangebot gewährleistet werden

Mit einem Sinuslift kann ein ausreichendes Knochenangebot gewährleistet werden

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